Fordern Sie ein kostenloses Angebot an

Unser Vertreter wird Sie in Kürze kontaktieren.
E-Mail
Mobiltelefon/WhatsApp
Name
Unternehmensname
Nachricht
0/1000

Sendekarte

LED-Anzeigensende-Karte: Der umfassende Leitfaden zur Auswahl und Konfiguration der Steuerhardware

Jede LED-Anzeige – ob ein Einzelhandelsfensterdisplay, eine Stadion-Videowand oder ein Hintergrund für eine Konzertbühne – ist von einem entscheidenden Hardwarekomponent abhängig, die von den meisten Käufern übersehen wird: der sendekarte . Diese kleine, aber wesentliche Komponente schließt die Lücke zwischen Ihrer Videosignalquelle und den Tausenden von LED-Pixeln auf Ihrem Bildschirm. Eine falsch dimensionierte oder minderwertige Sendekarte kann zu Flimmern, Verzögerungen, Farbverzerrungen und sogar zum vollständigen Ausfall der Anzeige führen.

Dieser Leitfaden erläutert, was eine LED-Sendekarte ist, wie sie funktioniert, welche namhaften Marken und Modelle verfügbar sind und wie Sie die richtige Sendekarte für Ihr Projekt auswählen – egal, ob Sie eine einfache Einzelbildschirm-Anzeige oder eine mehrkabinettige Videowand realisieren.

1. WAS IST EINE LED-SENDEKARTE?

Eine LED-Sende-Karte ist ein Hardwaregerät, das Videosignale von einer Quelle – typischerweise einem Computer, einem Mediaplayer oder einem Videoprozessor – empfängt und die verarbeiteten Daten an die Empfangskarten des LED-Displays weiterleitet. Sie stellt die vordere Komponente des LED-Steuersystems dar und fungiert als Vermittler, der das eingehende Video in Pixel-stufenweise Anweisungen für den Bildschirm umwandelt.

Stellen Sie es sich folgendermaßen vor:

  • Die Sende-Karte = das Gehirn, das das Videosignal empfängt und verpackt
  • Die Empfangskarten = die Mitarbeiter innerhalb jedes Gehäuses, die die Anweisungen pixelgenau ausführen
  • Das Netzwerkkabel oder die Glasfaser = die Nerven, die sie miteinander verbinden

Ohne eine korrekt konfigurierte Sende-Karte kann selbst das hochwertigste LED-Modul kein kohärentes Bild darstellen.

2. SO FUNKTIONIERT EINE LED-SENDE-KARTE

Die Sende-Karte arbeitet in vier aufeinanderfolgenden Phasen:

PHASE 1: Signalerfassung

Die Karte verbindet sich über Standard-Schnittstellen – HDMI, DVI, DisplayPort oder SDI – mit der Videoquelle. Sie erfasst die Roh-Videobilder in der Quellauflösung und Bildwiederholrate (z. B. 1920 × 1080 bei 60 Hz).

STUFE 2: Formatumwandlung

Mithilfe eines integrierten FPGA oder eines dedizierten Prozessorchips führt die Karte eine Auflösungsanpassung, Farbraumkonvertierung, Gammakorrektur und Anpassung der Bildwiederholrate durch.

STUFE 3: Datenpartitionierung

Bei größeren Displays unterteilt die Karte das Videobild in Segmente mit Adressierungsinformationen, sodass jede Empfängerkarte weiß, welchen Bildausschnitt sie anzeigen muss.

STUFE 4: Netzwerkübertragung

Die codierten Daten werden in Ethernet-Frames verpackt und über Gigabit-Anschlüsse übertragen. Jeder Anschluss steuert typischerweise 650.000 bis 1.000.000 Pixel. Hochleistungskarten verfügen über 4, 8 oder 16 Anschlüsse.

Die Karte verwendet einen integrierten FPGA oder einen dedizierten Prozessorchip zur Formatumwandlung, einschließlich Auflösungsskalierung, Farbraumkonvertierung, Gammakorrektur und Anpassung der Bildwiederholrate. Bei größeren Displays werden Videobilder in Segmente mit Adressierungsinformationen unterteilt. Die codierten Daten werden dann in Ethernet-Frames verpackt und über Gigabit-Ethernet-Anschlüsse übertragen – jeder Anschluss steuert typischerweise 650.000 bis 1.000.000 Pixel.

3. SENDENDE KARTE VS. EMPFANGENDE KARTE: DER UNTERSCHIED

Funktion Sendekarte Empfangskarte
Position Am Videoquellenende In jedem LED-Schrank
Funktion Erfasst und verteilt das Videosignal Steuert einzelne LED-Module pixelgenau
Schnittstellen HDMI-, DVI-, DP-, SDI-Eingang; Gigabit-Ethernet-Ausgang HUB75-, HUB320-Ausgang an LED-Module
Anzahl pro System 1–4 Karten üblich 1 pro Schrank (oder mehr)
Wichtige Spezifikation Maximale Ladekapazität (Pixel pro Anschluss) Maximale Pixel-Lastkapazität
Direkter Anschluss an Computer, Mediaplayer, Videoprozessor LED-Module, Stromversorgung

EINFACHE ANALOGIE: Die Sendekarte ist wie ein Post-Sortierzentrum – sie empfängt die gesamte Post (Videobilder), sortiert sie nach Adresse (Schrankzonen) und versendet die Pakete. Die Empfangskarten sind die Postboten, die jedes Stück zur richtigen Haustür (einzelne LED-Pixel) liefern.

4. WICHTIGSTE MARKEN UND BELIEBTE MODELLE

4.1 Novastar (NovaStar)

Der Branchenführer für LED-Steuersysteme. Novastar-Sendekarten sind weltweit am häufigsten im Einsatz und die Standardwahl für professionelle Installationen.

Modell Wichtige Spezifikationen Bestes für
MSD300 1× Gigabit-Ausgang, 1,3 Mio. Pixel, DVI-Eingang Kleine Einzelbildschirm-Anzeigen
MSD600 4× Gigabit-Ausgänge, 2,6 Mio. Pixel, HDMI-/DVI-Eingang Mittlere Videowände
MCTRL660 Pro 4× Gigabit-Ausgänge, 2,3 Mio. Pixel, HDMI-/DVI-/SDI-Eingang Mittlere feste Installationen
MCTRL4K 16× Gigabit- oder 4× Glasfaser-Ausgänge, 8,8 Mio. Pixel, HDMI 2.0/DP 1.2 Große 4K-Videowände
MCTRL1600 4x-Glasfaser-Ausgänge, 10-Gbit/s-optisch, 8,8 Mio. Pixel Ultra-große Displays mit langen Kabelstrecken
VX-Serie Integrierter Videoprozessor + Sendekarte (VX4S, VX6S, VX1000) All-in-One-Steuerung und -Verarbeitung

4,2 Colorlight

Eine kostengünstige Alternative mit starker Marktposition, insbesondere beliebt auf dem chinesischen Binnenmarkt, bei Mietveranstaltungen und Projekten mit mittlerem Budget.

Modell Wichtige Spezifikationen Bestes für
S2 2x-Gigabit-Ausgänge, 1,3 Mio. Pixel Kleindisplays für begrenzte Budgets
S4 4× Gigabit-Ausgänge, 2,6 Mio. Pixel Mittlere feste Bildschirme
S6F 6× Gigabit-Ausgänge, Unterstützung für Glasfaser Mittel- bis großformatig
Z6 Pro Modulares Design, 4× Gigabit-Ausgänge Miete und Tourneeeinsatz
X4e 4× Gigabit-Ausgänge, 2,6 Mio. Pixel Einsteiger- bis Mittelklasse-Festinstallation
X8e 8× Gigabit-Ausgänge, 5,2 Mio. Pixel Große LED-Wände

4,3 LINSN

Eine der frühesten Marken für LED-Steuerungssysteme, die nach wie vor häufig in traditionellen Festinstallationen und bei budgetkritischen Projekten eingesetzt wird.

  • Beliebte Modelle: TS802D, TS802, RV-Serie
  • Ideal für: Kostenkritische Festinstallationen, Aufrüstungen bestehender Systeme
  • Software: LEDStudio (ausgereift, aber mit weniger moderner Benutzeroberfläche)

4,4 Huidu

Spezialisiert auf autarke und per Wi-Fi gesteuerte asynchrone Systeme. Ideal für einfache Beschilderung, die keinen dedizierten Computer erfordert.

  • Beliebte Modelle: HD-T901, HD-A601, HD-VP-Serie
  • Am besten geeignet für: Einfache Ladenbeschilderung, Informationsanzeigen, ferngesteuerte Displays ohne dauerhafte Computeranbindung

5. SYNCHRONER VS. ASYNCHRONER SENDENKARTEN

Typ Synchron Asynchron
Wie es funktioniert Der PC speist kontinuierlich Live-Video an die Karte weiter Inhalt vorab im internen Speicher der Karte gespeichert
Verbindung HDMI-/DVI-/DP-Kabel vom Computer Upload per Ethernet, Wi-Fi, 4G oder USB
Echtzeit? Ja – spiegelt die Computeranzeige wider Nein — spielt gespeicherte Inhalte ab
Ideal für Live-Veranstaltungen, Rundfunk, Videowände, Leitstände Geschäftsschilder, Speisekarten, Informationsanzeigen
Erfordert PC? Ja, ständig verbunden Nein, eigenständig
Inhaltsaktualisierung Instant Erfordert Upload

HINWEIS: Einige moderne Controller (z. B. die Huidu-HD-Serie) unterstützen sowohl den synchronen als auch den asynchronen Betrieb und bieten den Nutzern somit die Flexibilität, zwischen Live-Videospiegelung und eigenständiger Inhaltswiedergabe umzuschalten.

6. WICHTIGE TECHNISCHE PARAMETER ZUM VERSTÄNDNIS

6.1 Ladekapazität (Pixel pro Anschluss)

Standardwerte: 650.000 (konservativ), 1.000.000 (aggressiv), 1.300.000 (Premium, z. B. Novastar MSD300). Beispiel: 1.920 × 1.080 = 2.073.600 Pixel. Bei 650.000 Pixeln/Port benötigen Sie mindestens 4 Ports (2.073.600 ÷ 650.000 = 3,2 → 4).

6.2 Maximale Eingabeauflösung

DVI: 1920 × 1080 bei 60 Hz. HDMI 1.4: bis zu 3840 × 2160 bei 30 Hz. HDMI 2.0 / DP 1.2: bis zu 3840 × 2160 bei 60 Hz. SDI: bis zu 1920 × 1080 bei 60 Hz (Broadcast). Passen Sie die Eingabe Ihres Sendekartens an Ihre Inhaltsquelle an.

6.3 Anzahl der Ausgangsports

1 Port: kleine Displays (< 1 Mio. Pixel). 4 Ports: mittlere Displays (am häufigsten). 8–16 Ports: große und ultragroße Videowände.

6.4 Typ der Ausgangsschnittstelle

RJ45-Gigabit-Ethernet: Standard, bis zu 100 m. Glasfaser (SFP): für Entfernungen > 100 m, hervorragende Störfestigkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen (EMI). Hybrid: sowohl RJ45 als auch Glasfaser für flexible Installation.

6.5 Unterstützte Bildwiederholfrequenz

Standard: bis zu 60 Hz. Premium-Modelle: 120 Hz oder 240 Hz. Die Karte muss zudem die interne Bildwiederholfrequenz der LED-Module unterstützen (1.920–3.840 Hz).

7. SO WÄHLEN SIE DIE RICHTIGE SENDENKARTE AUS

Befolgen Sie diesen schrittweisen Auswahlprozess:

SCHRITT 1: Berechnen Sie Ihre Gesamtanzahl an Pixeln

Breite in Pixel × Höhe in Pixel = Gesamtpixel. Beispiel: 1.920 × 1.080 = 2.073.600 Pixel

SCHRITT 2: Ermitteln Sie die erforderlichen Ausgangsanschlüsse

Gesamtpixel ÷ Lastkapazität pro Anschluss = Mindestanzahl benötigter Anschlüsse. 2.073.600 ÷ 650.000 = 3,2 → 4 Anschlüsse erforderlich

SCHRITT 3: Passen Sie die Eingangsschnittstelle an Ihre Quelle an

Computer mit HDMI → HDMI-fähige Karte. Broadcast-Kamera mit SDI → SDI-fähige Karte. 4K-Medien-Server → HDMI-2.0- oder DP-1.2-fähige Karte.

SCHRITT 4: Berücksichtigen Sie Entfernung und Umgebungsbedingungen

Unter 100 m: RJ45-Ethernet ausreichend. Über 100 m oder bei starker elektromagnetischer Interferenz (EMI): Lichtwellenleiter-Ausgang erforderlich. Außenbereich mit extremen Temperaturen: Industriequalifikation der Karte erforderlich.

SCHRITT 5: Wählen Sie Marke und Modell

Professionell: Novastar MCTRL660 Pro / MSD600. Budget-/Mietlösung: Colorlight S4 / Z6 Pro. Große 4K-Anzeige: Novastar MCTRL4K / Colorlight X8e. Einfache Beschilderung: Huidu asynchron.

SCHRITT 6: Software-Kompatibilität prüfen

Stellen Sie sicher, dass die Software mit Ihrer Steuerungssoftware (NovaLCT, LEDVision, LEDStudio) und der Marke der Empfangskarte kompatibel ist. Die Kombination verschiedener Marken wird nicht empfohlen.

8. INSTALLATION UND EINRICHTUNG DER SENDENDE KARTE

8.1 Hardware-Installation

  1. Schalten Sie den Computer und das LED-Anzeigesystem aus.
  2. Stecken Sie die Sendekarte in einen PCIe-Steckplatz auf dem Motherboard des Computers (internen Karten) oder schließen Sie sie über USB/Thunderbolt an (externe Karten).
  3. Verbinden Sie das Videosignal-Kabel (HDMI/DVI/DP) von der Grafikkarte des Computers mit dem Eingangsanschluss der Sendekarte.
  4. Verbinden Sie Ethernet-Kabel von den Ausgangsanschlüssen der Sendekarte mit den Empfangskarten im ersten Schrank jeder Datenkette.
  5. Energie auf das System.

8.2 Software-Konfiguration (Beispiel: Novastar)

  1. Installieren Sie die NovaLCT- oder SmartLCT-Software auf dem Steuerungscomputer.
  2. Öffnen Sie die Software und erkennen Sie die Sendekarte – diese sollte in der Geräteliste erscheinen.
  3. Stellen Sie die Anzeigeauflösungsparameter ein: Eingangsquellauflösung sowie Breite und Höhe des LED-Bildschirms in Pixeln.
  4. Laden Sie die RCFG-Datei (Konfigurationsdatei für die Empfangskarte) für Ihren spezifischen LED-Modultyp.
  5. Ordnen Sie das Bildschirm-Layout zu: Weisen Sie jeder Empfangskarte die korrekte Position im Anzeigeraster zu.
  6. Führen Sie eine Helligkeits- und Farbkalibrierung durch.
  7. Speichern Sie die Konfiguration und führen Sie einen Test mit einem Standard-Testmuster durch.

8.3 Häufige Einrichtungsprobleme

  • Sendekarte wird nicht erkannt: Überprüfen Sie den PCIe-Sitz, die Treiberinstallation und die Stromversorgungsverbindung
  • Schwarzer Bildschirm / kein Signal: Überprüfen Sie das Eingangskabel und die Auflösungseinstellungen der Quelle
  • Flackern oder Bildzerreißen: Verringern Sie die Last pro Anschluss, prüfen Sie die Kabelqualität oder aktivieren Sie die Bildsynchronisation
  • Farbverzerrung: Überprüfen Sie die Farbtiefe-Einstellungen und die Kalibrierungsdaten

9. MARKENVERGLEICH: NOVASTAR VS. COLORLIGHT VS. LINSN

Faktor Novastar Colorlight Linsn
Marktposition Premium, Industriestandard Kostengünstig, stark im Mietbereich Budgetorientiert, traditionelle feste Installation
Software NovaLCT, SmartLCT, VNNOX Cloud LEDVision LEDStudio
Verarbeitungsqualität Ausgezeichnet Gut Angemessen
Maximalbelastung 8,8 Mio. Pixel (MCTRL4K) 5,2 Mio. Pixel (X8e) ~2,3 Mio. Pixel
Faserunterstützung Ja (MCTRL1600) Ja (S6F) Begrenzt
4K-Unterstützung Ja (mehrere Modelle) Ja (Z6 Pro, X8e) No
Preisspanne Höher Mittelbereich Haushaltsplan
Globale Unterstützung Ausgezeichnet Gut, wachsend Auf China fokussiert
Empfohlen für Professionelle AV-, Broadcast- und Premium-Lösungen Miet- und Event-Inszenierung, Projekte mit mittlerem Budget Feste Installationen mit niedrigem Budget

EMPFEHLUNG: Für jedes Projekt, bei dem ein Ausfall der Anzeige finanzielle oder reputationsbezogene Schäden verursachen würde, sollten Sie in Novastar investieren. Die Zuverlässigkeit und das weltweite Support-Netzwerk rechtfertigen den Aufpreis. Für budgetkritische Projekte, bei denen eine gewisse Ausfallzeit akzeptabel ist, bietet Colorlight hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

10. Häufig gestellte Fragen

Kann ich eine Sendekarte für mehrere LED-Anzeigen verwenden?

Nur wenn alle Anzeigen an dasselbe Steuersystem angeschlossen sind und die Gesamtanzahl der Pixel die Belastungskapazität der Karte nicht überschreitet. Für unabhängige Anzeigen mit unterschiedlichen Inhalten benötigen Sie separate Sendekarten.

Brauche ich eine Sendekarte, wenn meine LED-Anzeige bereits integrierte Empfangskarten besitzt?

Ja – Empfangskarten können ohne eine Sendekarte nicht funktionieren. Die Sendekarte ist die Datenquelle. Einige besonders kompakte Plakat-LED-Anzeigen integrieren beide Komponenten auf einer einzigen Platine; dies ist jedoch die Ausnahme und nicht die Regel.

Was passiert, wenn die Ladekapazität meiner Sendekarte überschritten wird?

Die Anzeige zeigt unvollständige Bilder, schwarze Bereiche, Flackern oder gar keine Darstellung. Berechnen Sie stets Ihre gesamte Pixelbelastung und wählen Sie eine Karte mit mindestens 20 % Reserve über Ihrem Anforderungsprofil.

Kann ich Novastar-Sendekarten mit Colorlight-Empfangskarten kombinieren?

Technisch gesehen verwenden sie unterschiedliche Kommunikationsprotokolle und sind nicht nativ kompatibel. Es existieren zwar einige Drittanbieter-Konverter, doch wird die Mischung verschiedener Marken aufgrund von Stabilitäts- und Support-Risiken ausdrücklich abgeraten.

Wie lange halten Sendekarten?

Industrielle Sendekarten haben typischerweise eine Lebensdauer von 5 bis 10 Jahren bei kontinuierlichem Betrieb. Die Hauptausfallursachen sind Elektrolytkondensatoren (5–7 Jahre) und mechanischer Verschleiß des Netzwerkanschlusses. Für sicherheitskritische Installationen wird eine regelmäßige Inspektion sowie die Bereithaltung von Ersatzkarten empfohlen.

Ist ein Videoprozessor dasselbe wie eine Sendekarte?

Nicht ganz genau. Ein Videoprozessor übernimmt die Signalumschaltung, Skalierung und Bildverbesserung – Funktionen, die über der Ebene der Sendekarte liegen. Viele moderne Geräte (wie die Novastar-VX-Serie) kombinieren jedoch beide Funktionen in einer einzigen Einheit, wodurch eine separate Sendekarte entfällt.

Kann ich meine LED-Anzeige drahtlos steuern?

Ja, asynchrone Sendekarten wie die von Huidu unterstützen Wi-Fi- und 4G-Konnektivität für den Content-Upload. Für die synchrone Live-Videospiegelung ist jedoch eine kabelgebundene Verbindung erforderlich – drahtlose Übertragung verursacht Latenzzeiten und Zuverlässigkeitsprobleme, die für eine Echtzeit-Anzeige nicht akzeptabel sind.

Anfragevorlage für Sendekarten

Verwenden Sie diese Struktur bei der Kontaktaufnahme mit Lieferanten für LED-Sendekarten:

Hallo, wir benötigen LED-Sendekarten für ein Projekt berücksichtigen.

Bitte bestätigen Sie:
1. Gesamtauflösung der Anzeige: _____ × _____ Pixel
2. Empfohlenes Modell der Sendekarte und maximale Lastkapazität pro Port
3. Benötigte Anzahl an Gigabit-Ausgangsports
4. Eingangsschnittstelle: HDMI / DVI / DP / SDI
5. Ist eine Glasfaserunterstützung erforderlich? (ja/nein)
6. Kompatible Empfangskartenmodelle
7. Enthaltene Software und Unterstützung für RCFG-Dateien
8. Garantiebedingungen und Preis für Ersatzkarten

Fazit

Die LED-Sende-Karte kann eine kleine Komponente sein, die innerhalb eines Computers oder eines Steuer-Racks verborgen ist; sie stellt jedoch eine der folgenreichsten Entscheidungen dar, die Sie beim Aufbau eines LED-Anzeigesystems treffen werden. Sie bestimmt Ihre maximale Auflösung, die Flüssigkeit der Videowiedergabe, die Zuverlässigkeit Ihrer Installation und letztendlich das Seherlebnis Ihres Publikums.

Bei der Auswahl einer Sende-Karte beginnen Sie mit der Berechnung: Ermitteln Sie Ihre Gesamtpixelanzahl, bestimmen Sie die erforderliche Anzahl an Ausgangsanschlüssen und passen Sie die Eingangsschnittstelle an Ihre Videoquelle an. Wählen Sie anschließend eine Marke entsprechend Ihrem Budget und Ihren Anforderungen an Zuverlässigkeit aus. Für sicherheitskritische Installationen bleibt Novastar die sichere Wahl. Für budgetorientierte Projekte bietet Colorlight überzeugende Leistung zu einem günstigeren Preis.

Denken Sie daran: Ein Anzeigesystem ist nur so stark wie seine schwächste Komponente. Investieren Sie in eine hochwertige Sendekarte, halten Sie eine Ersatzkarte bereit – dann liefert Ihr LED-Display jahrelang ein einwandfreies Leistungsverhalten.

NACHRICHT SENDEN

SENDEN
E-Mail E-Mail WhatsApp WhatsApp

Verwandte Suche