Ist das Nervensystem, das jeden Pixel erreicht. empfangskarte versteckt in jedem LED-Kabinett oder jeder Modulgruppe sind Empfangskarten die letzte Verbindung in der Signalkette – sie decodieren, verarbeiten und verteilen Videodaten direkt an die LED-Treiber-ICs. Eine falsch ausgewählte Empfangskarte kann die Vorteile hochwertiger LED-Module zunichtemachen und zu Flimmern, ungleichmäßiger Helligkeit, Geisterbildern oder vollständig ausgefallenen Anzeigebereichen führen.
LED-Empfangskarte LED-Empfangskarte was sie tut, wie sie funktioniert, die wichtigsten Marken und Modelle sowie einen Schritt-für-Schritt-Prozess zur Auswahl der richtigen Empfangskarte für Ihr Projekt.
Eine LED-Empfangskarte ist eine kleine Leiterplatte, die in jedem LED-Schrank (oder an einer Gruppe von Modulen) installiert ist und digitale Videodaten von der Sende-Karte empfängt, um sie in elektrische Steuersignale umzuwandeln, die einzelne LED-Pixel antreiben. Man kann sie sich als Übersetzer vorstellen, der Netzwerkdatenpakete in Licht umwandelt.
Schlüsselfunktionen:
Eine einzelne Empfangskarte steuert typischerweise einen kompletten LED-Schrank mit Modulen – oder mehrere Schränke bei niedriger Auflösung – und verbindet sich über Standard-Schnittstellen (HUB75, HUB320 oder proprietäre Steckverbinder) mit den Modulen.
| Videosource (PC / Mediaplayer) |
→ | Sendekarte (Daten-Codierer) |
→ | Netzwerk (Ethernet) |
→ | Empfangskarten (Daten-Dekoder) |
→ | LED-Module (Pixel) |
| HDMI/DVI/DP | Codieren & trennwand videodaten |
Gigabit Ethernet kabel |
Dekodieren, kalibrieren, pixel ansteuern |
HUB75/HUB320 an LED treiber-ICs |
Die Empfangskarte ist die LETZTE aktive Komponente vor den LED-Pixeln selbst. Jeder Aspekt der Bildqualität – von der Bewegungsglättung bis zur Farbgenauigkeit – durchläuft sie.
Dies ist die wichtigste Spezifikation. Sie definiert die maximale Anzahl an Pixeln, die eine Empfangskarte steuern kann. Gängige Werte:
Beispiel: Ihr Gehäuse enthält 4 × 6 = 24 Module mit den Abmessungen 320 × 160 mm, Typ P2.5 (jeweils 128 × 64 Pixel). Gesamtanzahl Pixel pro Gehäuse: 24 × 128 × 64 = 196.608. Eine 256 × 256-Karte (65.536) reicht nicht aus – Sie benötigen 3 Karten pro Gehäuse. Eine 512 × 512-Karte (262.144) bewältigt dies mit einer einzigen Karte und bietet zudem 25 % Reservekapazität.
8 HUB75-Anschlüsse: Einsteigerklasse
12–16 HUB75-Anschlüsse: Mittelklasse
20–32 HUB75-Anschlüsse: High-End
1/32, 1/16, 1/8, 1/4, statisch (1/1). Die meisten modernen Karten unterstützen den gesamten Bereich von statisch bis 1/64 Scan.
Standard: 1.920 Hz / 14 Bit
Hochleistung: 3.840 Hz / 16 Bit
Broadcast: 7.680 Hz+ / 18 Bit+
Eingang: 3,8–5,5 V DC
Leistungsaufnahme: 2–5 W pro Karte
Versorgt durch das Haupt-Netzteil des Gehäuses
| Schnittstelle | Schrauben | Typischer Gebrauch | Modultypen |
|---|---|---|---|
| HUB75 | 16-polig | Standardmäßige Innen- und Außenmodule | Innen- und Außenmodule mit Pitch ab P2,5 |
| Hub320 | 20-polig | Fein-Pitch-Innenmodule mit erhöhtem Datenbandbreitenbedarf | Module mit Pitch P1,25–P2,0 |
| Eigenentwicklung | Variiert | Markenspezifische High-End-Systeme | Premium-Mietgehäuse |
Die meisten Empfangskarten verwenden den HUB75-Standard. Stellen Sie beim Kauf sicher, dass Ihre LED-Module HUB75 (bzw. HUB320 für Feinpixel) verwenden und dass die Empfangskarte den entsprechenden Anschlusstyp besitzt. Adapter sind erhältlich, doch eine direkte Kompatibilität wird aus Gründen der Zuverlässigkeit stets bevorzugt.
| Modell | Ladefähigkeit | HUB-Anschlüsse | Scanmodus | Bestes für |
|---|---|---|---|---|
| MRV208-N | 512 × 512 | 16 HUB75 | 1/32-1/64 | Allgemein für Innenräume |
| MRV412 | 512 × 512 | 12 HUB75 | 1/32-1/64 | Standardfest |
| MRV432 | 512 × 512 | 32 HUB75 | 1/32-1/64 | Hochdichte-Gehäuse |
| MRV336 | 512 × 384 | 16 HUB75 | 1/32-1/64 | Kostengünstige Mittelklasse |
| A5S | 512 × 512 | 8 HUB75 | 1/32-1/64 | Miete, automatische Kalibrierung |
| A8s | 512 × 512 | 16 HUB75 | 1/32-1/64 | Miete, größere Gehäuse |
| DH418 | 512 × 512 | 16 HUB320 | 1/32-1/64 | Feinraster-4K-Displays |
| Modell | Ladefähigkeit | HUB-Anschlüsse | Scanmodus | Bestes für |
|---|---|---|---|---|
| 5A-75B | 192 × 1024 | 8 HUB75 | 1/2-1/64 | Budget-Standard |
| 5A-75E | 256 × 1024 | 12 HUB75 | 1/2-1/64 | Kosteneffektive Option |
| i5A-905 | 512 × 512 | 16 HUB75 | 1/2-1/64 | Mittlere Preisklasse, fest installiert |
| i5A-907 | 512 × 512 | 12 HUB75 | 1/2-1/64 | Mittlere Preisklasse, fest installiert |
| RV5000 (HC5) | 1024 × 512 | 20 HUB | 1/2-1/64 | High-End, 5G-kompatibel |
| E80 | 512 × 384 | 8 HUB75 | 1/2-1/64 | Einsteigermodell |
| Faktor | Novastar | Colorlight |
|---|---|---|
| Software | NovaLCT, SmartLCT | LEDVision |
| Autokalibrierung | Ja (Module mit Kalibrierungsdaten) | Eingeschränkt, erfordert manuelle Einrichtung |
| Ladefähigkeit | 512 × 512 Standard | 192 × 1024 oder 512 × 512 |
| Bildwiederholfrequenz | 3.840 Hz typisch | 3.840 Hz typisch |
| Graustufen | 16-Bit Standard | 14–16 Bit |
| Mietfunktionen | Hot-Swap, schneller Austausch | Verfügbar bei High-End-Modellen |
| Globale Unterstützung | Umfangreich | Wachsend, auf China fokussiert |
| Preis | Premium | ¥15–30 günstiger pro Karte |
| Bestes für | Professionell, für Rundfunk, Miete und Premium-Anwendungen | Budgetfest, für Miet-Inszenierungen |
5A-75B HINWEIS: Die Colorlight 5A-75B ist weltweit die am häufigsten verwendete Empfangskarte aufgrund ihrer niedrigen Kosten und ihres ausgereiften Ökosystems. Aufgrund ihrer asymmetrischen Beladung (192 breit × 1024 hoch) eignet sie sich besser für hohe, schmale Gehäuseanordnungen als für breite, kurze. Überprüfen Sie stets das Pixel-Seitenverhältnis Ihres Gehäuses im Vergleich zum Beladungsprofil der Karte.
Empfangskarten in Serie geschaltet. Einfache Verkabelung, aber bei Ausfall einer Karte fallen alle nachgeschalteten Karten aus.
Jede Empfangskarte ist unabhängig mit einem Netzwerkswitch verbunden. Fehler sind isoliert; es wird jedoch mehr Kabelaufwand benötigt.
Gruppen von Karten sind in Daisy-Chain-Anordnung miteinander verbunden, wobei jede Gruppe mit einem Switch-Port verbunden ist. Ausgewogenes Verhältnis zwischen Zuverlässigkeit und Verkabelungsaufwand.
Eine RCFG-Datei (Receiving Card Configuration, Konfigurationsdatei für Empfangskarten) ist eine Voreinstellung, die der Empfangskarte genau mitteilt, welcher Typ von LED-Modul angeschlossen ist – z. B. der Pixelabstand, der Scan-Modus, der Typ des Treiber-ICs und die Farbkalibrierungsdaten.
Konfigurationsschritte (Beispiel mit Novastar NovaLCT):
Ja, dies wird jedoch nicht empfohlen. Unterschiedliche Modelle können sich geringfügig in ihrer Verarbeitungslatenz oder ihren Graustufencharakteristiken unterscheiden, was sichtbare Grenzen zwischen den Kabinetten verursachen kann. Verwenden Sie innerhalb eines Projekts ausschließlich identische Empfangskartenmodelle, um eine einheitliche Darstellung zu gewährleisten.
Die Karte initialisiert die überzähligen Pixel nicht. Die betroffenen Module zeigen schwarze, flackernde oder beschädigte Inhalte an. Halten Sie sich stets innerhalb von 80 % der angegebenen maximalen Kapazität.
Ihr LED-Modul-Lieferant muss die RCFG-Datei bereitstellen, die genau Ihren Modulspezifikationen entspricht – Pixelabstand, Treiber-IC und Scan-Modus. Allgemeine RCFG-Dateien aus dem Internet funktionieren selten korrekt und können zu Schäden am Display führen.
Nein. Colorlight-Empfangskarten erfordern Colorlight-Sende-Karten (oder einen kompatiblen Videoprozessor). Novastar und Colorlight verwenden unterschiedliche Kommunikationsprotokolle und sind nicht interoperabel.
Unter normalen Innenbetriebsbedingungen 7–10 Jahre. Bei Außeneinsatz sind die Karten höheren Temperaturen und Luftfeuchtigkeit ausgesetzt, wodurch sich ihre Lebensdauer auf 3–5 Jahre reduziert. Ausfälle der Stromversorgung sind eine häufige Ursache für Schäden an Empfangskarten – verwenden Sie daher stets hochwertige Netzteile mit sauberer, stabiler 5-V-Ausgangsspannung.
Nein. Eine Empfangskarte steuert in der Regel einen gesamten Schrank (4–9 Module) oder sogar mehrere Schränke bei Low-Resolution-Konfigurationen. Nur bei sehr hochauflösenden Feinpitch-Schränken könnte der Einsatz mehrerer Empfangskarten erforderlich sein.
Grundlegende Reparaturen (z. B. Austausch von Kondensatoren, Reinigung korrodierter Kontakte) sind möglich; der Hauptchip aus FPGA/ASIC ist jedoch nicht vor Ort austauschbar. Angesichts der geringen Kosten für Ersatzkarten (typischerweise 15–50 USD) ist ein Austausch nahezu immer praktikabler als eine Reparatur.
Verwenden Sie diese Struktur bei der Kontaktaufnahme mit Lieferanten, um vollständige und vergleichbare Antworten zu erhalten:
Die LED-Empfangskarte ist der unauffällige Held jeder LED-Anzeige-Installation. Sie befindet sich in jedem Gehäuse und verarbeitet still und leise Millionen von Pixelaktualisierungen pro Sekunde, führt die Farbkalibrierung durch und stellt sicher, dass das Bild, das Ihre Sendekarte überträgt, exakt so auf dem Bildschirm erscheint, wie beabsichtigt.
Bei der Auswahl von Empfangskarten beginnen Sie mit der Pixeldichte Ihres Gehäuses und wählen eine Karte mit mindestens 20 % Lastreserve aus. Überprüfen Sie die Kompatibilität der HUB75-/HUB320-Anschlüsse mit Ihren Modulen und beschaffen Sie die RCFG-Dateien stets beim Lieferanten Ihrer LED-Module. Für professionelle und Broadcast-Anwendungen bleibt Novastar die zuverlässigste Wahl. Für kostenbewusste Projekte bieten Colorlights 5A-75B und die i5A-Serie einen überzeugenden Preis-Leistungs-Vorteil.
Denken Sie daran: Selbst die besten LED-Module zeigen eine schlechtere Leistung, wenn sie mit einer nicht kompatiblen Empfangskarte betrieben werden. Investieren Sie in Hardware für die Qualitätskontrolle, halten Sie Ersatzteile vorrätig – dann belohnt Sie Ihr Display-System mit jahrelanger stabiler, flimmerfreier Leistung.